Dienstag, 20. April 201020 Uhr, Literaturhaus Salzburg
Thomas Ballhausen Robert Kleindienst Sophie Anna Reyer
Zeichensetzung. ZeilensprüngeBuchpräsentation und Lesungen
Eintritt: 6/5/4Veranstalter: Grazer Autorinnen […]
Dienstag, 20. April 201020 Uhr, Literaturhaus Salzburg
Thomas Ballhausen Robert Kleindienst Sophie Anna Reyer
Zeichensetzung. ZeilensprüngeBuchpräsentation und Lesungen
Eintritt: 6/5/4Veranstalter: Grazer Autorinnen […]
und dannin einer einzigen Sekundehalten wir selbstden Atem nicht mehrausbricht PanikausLichtausgeht der Mund wieder nichtauf
[…]
Wann: 14. April, 18:30 Wo: Engel-Apotheke, Linzer Gasse 5
Nach der „Giftlesung“ in der Engel-Apotheke im vergangenen Jahr sind jetzt die literarischen Antidepressiva an der Reihe: Kurze Texte, die leichte und schwere Verstimmungen heben und aufhellen, die angenehm und antriebssteigernd wirken und Körper und Geist doch nicht schädigen – das bieten etliche Mitglieder der Salzburger AutorInnengruppe diesmal[…]
alles ist klein, was wir über uns schreiben, wie man hört. man zieht den Vorhang zu, öffnet den Mund, wartet auf die Stille danach. bleibt die Stille aus, schließt man den Mund und öffnet den Vorhang, um den sonnigen Morgen zu bestaunen, dem mittags der Regen folgt und abends der Sturm vor dem nächtlichen Schnee.[…]
Und wenn man doch einfach mit dem Kopf durch die Wand gehen könnte, hinter der sich noch eine Wand und eine andere Wand vor einer anderen Wand befindet und so immerfort weiter, wenn man doch ganz einfach durch die Wand gehen könnte, ohne den Kopf zu verlieren
[…]
die Stadt verabschiedet sich lautlos. in einer einzigenSekunde bricht das Herz auseinander, bricht aus,was war. bricht ein Hochhaus entzwei, brichtein fliegender Ball auseinanderin der Luft noch, bricht eine Hand ab wienichts.
nein, in dieser Stadt geht niemand mehrein und aus, öffnet niemand mehr die Fenster,sagt niemand mehr als drei[…]
was sagst du? im Wasserschwimmt es sich leichter als an Landbis zum Untergang. bis zum Untergang bleibt nochZeit, Bücher zu stapeln, Konservenzu leeren, die ungeheuren Wolken imWasser zu bestaunen undden Himmel darüber, der sich langsamrötlich färbt
[…]